Psalm 55

mit Werken von Clemens non Papa, Franz Schubert, Camille Saint-Saëns und Andrew Smith
Kammerkonzert - 7. AEQUINOX Musiktage

New York Polyphony

Die Bandbreite des Repertoires der vier hervorragend ausgebildeten Solisten des Vokalquartetts New York Polyphony erstreckt sich von mittelalterlichen Melodien bis hin zu zeitgenössischen Werken; und so schlägt New York Polyphony auch bei AEQUINOX den großen Bogen von der Renaissancemusik des flämischen Komponisten Clemens non Papas über die Meister der Klassik und Romantik, Joseph Haydn und Franz Schubert, bis hinein ins 20. und 21. Jahrhundert, u.a. mit der Serenade d’hiver von Camille Saint-Saëns und der Psalm-Vertonung des 1970 in Liverpool geborenen Komponisten Andrew Smith. Bei Psalm 55 handelt es sich um einen einzigen schmerzgeplagten, verzweifelten Ausruf eines Mannes in einer Lebenskrise, der von Feinden und Verrätern umgeben ist und Gott um Gnade bittet. Ursprünglich war es Teil des Konzertstücks Notes for a Requiem, in dem das tragische Leben und die Musik des italienischen Renaissancekomponisten Carlo Gesualdo thematisiert werden.

Das amerikanische Ensemble New York Polyphony ist schnell zu einem der besten zeitgenössischen Vokalensembles innerhalb und außerhalb der USA avanciert. Das Quartett besitzt nicht nur eine große Musikalität, die sich insbesondere im interpretatorischen Detail zeigt, sondern zeichnet sich auch durch ein erfrischendes Repertoire, das von mittelalterlichen Gesängen bis hin zu zeitgenössischen Werken reicht, aus. Die Hingabe zu erfinderischer Programmgestaltung sowie der Schwerpunkt auf seltene und wiederentdeckte Alte Musik brachten den New York Polyphony Kritikerlob und eine treu ergebene Fangemeinschaft ein. Ihre beiden letzten Aufnahmen beim renommierten Label BIS Records erhielten jeweils eine GRAMMY Nominierung.