Krieg und Frieden 1918

Wenn ich mir was wünschen dürfte
Lesung mit Musik von H. Eisler, F. Hollaender, K. Weill, A. Schönberg

Lieder des 20. Jahrhunderts von H. Ball, H. Eisler, F. Hollaender, K. Weill, A. Schönberg
Lesung aus Ernst Jünger – „In Stahlgewittern“


Winfried Glatzeder – Lesung | Salome Kammer – Gesang | Rudi Spring – Klavier

 

Die Katastrophe des 1. Weltkrieges und die Sehnsucht nach Frieden schaffen das Spannungsfeld dieses Konzertes. Ergänzt werden die musikalischen Beiträge mit einer Lesung aus Ernst Jüngers Kriegstagebuch, einer erschütternd sachlichen Darstellung der Erlebnisse Jüngers als junger Soldat.

 

Winfried Glatzeder, von den Medien oft als „Belmondo des Ostens“ betitelt, gelang Anfang der 1970er Jahre durch Hauptrollen in Filmen wie Zeit der Störche und Die Legende von Paul und Paula der schauspielerische Durchbruch. Von 1996 bis 1998 spielte Glatzeder in der Fernsehreihe Tatort die Rolle des Kommissars Ernst Roiter. Seitdem ist er vorwiegend in Theaterproduktionen zu sehen.


Salome Kammers Repertoire umfasst Avantgarde-Gesang und virtuose Stimmexperimente, klassisches Melodrama, Liederabende, Dada-Lyrik, Jazzgesang oder Broadwaysongs. Zahlreiche Werke der Neuen Musik hat Salome Kammer international uraufgeführt. Sie studierte von 1977 bis 1984 Musik mit Hauptfach Violoncello (u.a. bei Maria Kliegel und Janos Starker in Essen). 1983 wurde sie als Schauspielerin an die Städtischen Bühnen in Heidelberg engagiert, wo sie 5 Jahre lang in zahleichen Rollen in den Bereichen Sprechtheater, Musical, Operette und Jugendtheater auftrat. Ende der 80er Jahre begann sie in München ihre Stimme auszubilden. Salome Kammer unterrichtet Neue Musik für Gesang an der Münchner Musikhochschule. Zahlreiche Rundfunk- und CD-Produktionen dokumentieren ihr künstlerisches Schaffen.