Anne von Hoff

Violine


Anne von Hoff

Auch wenn im Unterricht oft die Tränen flossen, wußte ich - Musik und Geigenspiel sind für mich damals wie heute die beste Medizin. Als dann zum Ende jeder Geigenstunde Bachs Doppelkonzert auf dem Pult lag, war bei der aufkommenden riesigen Freude bald klar, dass ich mehr davon wollte.

 

„Normales" Geigenstudium und langes Theaterluftschnuppern haben mich viel entdecken, geniessen und erfahren lassen, besonders angetan hatten es mir Sinfonien von Mahler, Brahms und Beethoven. Im Kammermusikunterricht spielten wir Triosonaten von Zelenka und es kam die Frage auf, ob ich mir eine Barockgeige besorgen wolle. Die Idee nahm ihren Lauf und eins kam zum anderen, Reinhard Goebel war grad in Rostock und gab mir die Telefonnummer von R. Hargrave, einen Bogen und erste Einblicke. Unvergesslich das Zelebrieren der Bachschen C-Dur Fuge mit Stephan Mai (Rücken an Rücken im Unterricht) und der ersten Bachkantate in der Thomaskirche.

 

Die ganz spezielle Dynamik, Freiheit, Sinnlichkeit und Spontanität der gemeinsamen Lauttencompagney-Konzerte machen mich sehr glücklich.

 

Ganz besonders liebe ich jegliche geistliche Musik - ich wünsche mir viel Bach, Monteverdi, Buxtehude, viele spannende Reisen und immer Offenheit, Harmonie und Freude.


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