Ad Arma, Fideles!

Rüstet Euch, Ihr Gläubigen!
Kammerkonzert

Geistliche Musik im Rom des 17.Jahrhunderts Musik von Francesco Foggia, Bonifacio Graziani und Giacomo Carissimi


Concerto Romano


Wie die Reformatoren in Deutschland, nutzte auch die katholische Kirche die sinnliche Kraft der Musik als Moment der Verkündigung. Nach den Ideen des Konzils von Trient (1545–1563) entstand die „Römische Schule“, die mit der ganzen Pracht barocker Musiksprache im Dienst der Gegenreformation musizierte. Das Lob eines Heiligen, die Bezugnahme auf die Jungfrau Maria, mediterrane Krippenszenen im Stile Caravaggios, die Vergänglichkeit alles Irdischen und der Kampf für den Glauben sind wiederkehrende Themen, die einerseits mit den erlesensten Kompositionstechniken und anderseits mit stets eingängigen Melodien behandelt und besungen werden. Diese Werke nehmen in der musikalischen Ausdeutung des Textes und mit einem mitreißenden groove regelrecht theatrale Züge an.

 

Concerto Romano, 2006 in Rom von Alessandro Quarta gegründet, ist die erste Originalklangformation, die sich systematisch mit allen Facetten der römischen Renaissance und des Hochbarocks beschäftigt. Das Ensemble ist regelmäßig bei internationalen Festspielen und in Konzertsälen in Italien (u.a. Accademia Filarmonica Romana, Società del Quartetto di Milano), Belgien (De Bijloke Gent), Deutschland (u.a.Rheingau Musik Festival, Mozartfest Würzburg), Holland (Musica Sacra Maastricht), Österreich (Resonanzen, Styriarte), Schweiz (ensemble in residence Festival Alter Musik Zürich) und im Vatikan zu Gast.

 

Das Konzert wird gefördert von Kulturfeste im Land Brandenburg e.V.