Lieben Sie die Bachs?

Cembalokonzerte von Bach und seinen Söhnen

Jean Rondeau, Cembalo
lautten compagney BERLIN
Markus Korselt, Musikalische Leitung

 
Der gefeierte junge französische Cembalist Jean Rondeau und die lautten compagney unter der Leitung von Markus Korselt nehmen Sie mit auf eine Reise durch den musikalischen Kosmos der Bach-Familie! Kein anderes Instrument hat die Bachsche Musik so geprägt wie das Cembalo, das seine Blütezeit im Barock erlebte. Johann Sebastian Bach war einer der ersten, der Solo-Konzerte für dieses Instrument komponierte. Insgesamt 13 Konzerte für ein bis zu vier Cembali schuf Bach in seiner Leipziger Zeit, als er das von Telemann gegründete Collegium Musicum leitete und Konzerte im „Zimmermannischen Caffee-Hauß“ veranstaltete. Vermutlich gab der Vater seinen beiden ältesten Söhnen hier die Gelegenheit, in den Konzerten mit mehreren Solocembali solistisch aufzutreten. Der älteste Sohn Wilhelm Friedemann Bach, der als Musikdirektor und Organist 18 Jahre lang an der Marienkirche in Halle wirkte, brachte es auf insgesamt sieben Cembalokonzerte. Er steht bis heute im Schatten seines vier Jahre jüngeren Bruders Carl Philipp Emanuel Bach. Dieser prägte den galanten Stil wie kein anderer. Seine sechs Streichersymphonien komponierte er 1773 in Hamburg und fasste diese unter einer Opuszahl zusammen. Diese Stücke orientieren sich weniger an den Sinfonien seiner Zeitgenossen, sondern erinnern vielmehr an freie Klavierfantasien. Wohin die erstaunliche musikalische Entwicklung innerhalb der Bach-Familie direkt führt, hört man in dem abschließenden Divertimento des 16-jährigen Wolfgang Amadeus Mozart. So fügen sich die ausgewählten Werke zu einem Bach’schen Cembalo-Universum zusammen, den der Star-Cembalist Jean Rondeau gewissermaßen als Komet auf höchst kunstvollen und eigenwilligen Bahnen erkundet.