Wassermusik

von G. Ph. Telemann und G. F. Händel
3. kulturradio Sommer Lounge im Watergate

Draußen: Die kulturradio Klassik Lounge auf der Spree mit Igor Levit, Ksenija Sidorova, Baiba & Lauma Skride sowie der Lautten Compagney.

Die lautten compagney spielt auf der schwimmenden Bühne an der Oberbaumbrücke im Rahmen der 3. kulturradio Sommer Lounge Wassermusik von Telemann und Händel. Damit greift sie auf eine Tradition aus der Barockzeit zurück. Bei der Lustfahrt des englischen Königs Georg I. am 17. Juli 1717 erklang auf der Themse Georg Friedrich Händels Wassermusik, wobei das Orchester auf eigenen Booten hinter der königlichen Barke herfuhr. Georg I. zeigte sich von der Musik derart angetan, dass er das Werk und einzelne Stücke daraus mehrfach wiederholen ließ.
Insgesamt 44 Kapitänsmusiken komponierte Georg Philipp Telemann zum jährlich stattfindenden Hamburger Fest der Bürgerwache, bei dem die Bürgerkapitäne der Stadt geehrt wurden. Die berühmteste davon ist wohl die Wassermusik Hamburger Ebb’ und Fluth, die 1723 aus Anlass der Feierlichkeiten zum hundertjährigen Bestehen der Hamburgischen Admiralität aufgeführt worden ist. In seinem 250. Sterbejahr ehrt die lautten compagney den über 40 Jahre in Hamburg wirkenden Barockkomponisten, der zu den interessantesten Musikern seiner Zeit gehörte, mit der Aufführung dieser festlich und tänzerisch beschwingten Suite.

Georg Friedrich Händel (1685–1759)
aus Wassermusik Suite Nr. 3 in G-Dur
Menuet - Rigaudon - Menuet - Allegro - Menuet

Georg Philipp Telemann (1681–1767)
Hamburger Ebb' und Flut