Unberührt

Sphärische Klänge für eine Unbekannte
Musik von J. S. Bach

Carolina Eyck – Theremin | Martin Ripper – Blockflöte | Wolfgang Katschner – Laute

 

Ein Instrument, das ohne Berührung gespielt wird und dennoch direkt Töne erzeugt? Kaum vorstellbar. Das elektronische Theremin, 1920 von dem Russen Lew Thermen erfunden, macht es durch elektromagnetische Schwingungen möglich. Dabei kann es mal wie eine menschliche Stimme klingen, mal wie ein Blasinstrument und dann wiederum hört man den technischen Sound heraus. Carolina Eyck erkundet gemeinsam mit Musikern der lautten compagney nun erstmals das Feld der Alten Musik. Die Mischung der sphärischen Klänge des Theremins mit dem barocken Sound der lautten compagney verspricht ein ganz besonderes Hörerlebnis zu werden.

 

Die deutsch-sorbische Musikerin und Komponistin Carolina Eyck zählt zu den weltweit besten und gefragtesten Interpreten auf dem Theremin. Als Solistin und Ensemblemusikerin gab sie Konzerte in über 30 Ländern und musizierte dabei u. a. mit Heinz Holliger, Robert Kolinsky, den Dirigenten Andrey Boreyko, Michael Sanderling, dem Rundfunksinfonieorchester Berlin, dem Mozarteumorchester Salzburg, der Dresdner Philharmonie, dem Lapland Chamber Orchestra und dem American Contemporary Music Ensemble (ACME). Mit dem Pianisten und Komponisten Christopher Tarnow bildet sie seit 2013 ein festes Duo. Seit 2010 ist sie die künstlerische Leiterin der Theremin Summer Academy in Colmar, Frankreich, und seit 2013 auch der Theremin-Frühlings-Akademie in Leipzig. CD-Einspielungen (ECHO Klassik 2015) und ein Lehrbuch für das Theremin runden ihre vielseitige Tätigkeit ab.



Termine:
Tickets Freitag, 16. März 2018 – Siechenhauskapelle Neuruppin (9. AEQUINOX Musiktage)