David

Oratorium von Francesco Conti, Text von Apostolo Zeno
Solisten, Capella Angelica & die LAUTTEN COMPAGNEY Berlin

Mit Contis Oratorium über den biblischen Aufsteiger David vom Hirtenjungen zum König Israels haben Prof. Helen Geyer und Wolfgang Katschner nach der Entdeckung zahlreicher Musik unbekannter italienischer Komponisten in Sondershausen und Meiningen in den letzten Jahren erneut einen gewichtigen Schatz der Meininger Anton-Ulrich-Notensammlung gehoben, der umfangreichsten Sammlung barocker Vokalmusik Wiener Provenienz. Schon die Zeitgenossen feierten oder verdammten die Überschwänglichkeit des Werkes. Kein Wunder, denn Contis "David" steht den Oratorien von Bach und Händel in nichts nach. Der Name des am Habsburger Hof zu Einfluss und Reichtum gelangten Komponisten bürgt für extravaganten Barock, ausgeklügelt und farbenreich.
Die Aufführung ist zentraler Bestandteil der Feierlichkeiten anlässlich des 300. Todestages von Bernhard I., dem Vater von Anton Ulrich von Sachsen-Meiningen. Im Zentrum des von den Meininger Museen veranstalteten Drei-Länder-Projektes, das maßgeblich von der Ständigen Konferenz Mitteldeutsche Barockmusik e. V. sowie von der Stadt Meiningen und der Academia Musicalis Thuringiae gefördert wird, stehen weitere Konzerte in den Franckeschen Stiftungen zu Halle und in der Dresdner Frauenkirche, sowie eine CD-Produktion in Kooperation mit MDR Figaro.

 

 

David, Sohn Isaias

 

Clint van der Linde (30.9.)/Alexander Schneider (26.10./28.10.) Countertenor

 

Saul, König von Israel

Matthias Vieweg, Bariton

 

Micol, seine Tochter, Ehefrau Davids

Hilke Andersen, Mezzosopran

 

Gionata, sein Sohn, Freund Davids

Andrea Stadel, Sopran

 

Abner, General Sauls

Terry Wey, Countertenor

 

Falti, Vertrauter Sauls

Ingolf Seidel, Bariton

 

Chor der Israeliten

Capella Angelica

 

LAUTTEN COMPAGNEY Berlin

Wolfgang Katschner Musikalische Leitung

 

Aufführungen:

30.09.06 in der Schlosskirche der Elisabethenburg in Meiningen

26.10.06 im Freylinghausensaal der Franckeschen Stiftungen zu Halle

28.10.06 in der Frauenkirche zu Dresden



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