Cäcilien-Oden

von Henry Purcell (Z 328) und G. F. Händel (HWV 76)

Capella Angelica

lautten compagney BERLIN | Wolfgang Katschner

 

Werke für die Schutzheilige der Musik, Caecilia

 

Seit dem Mittelalter wurde die Heilige Cäcilia als Schutzpatronin der Musik verehrt. Vor allem in London feierte man im Barock ihren Ehrentag mit einer Vielzahl von Konzerten und Gottesdiensten. So wurde Cäcilia auch zur Widmungsträgerin zahlreicher neuer Werke. Die 1683 entstandene „Musical Society“ beauftragte Purcell gleich mehrfach damit, den Ehrentag der Heiligen auch zu einem musikalischen Festtag werden zu lassen.

Auch Händels Ode ist ein festlicher Lobpreis auf die Macht der Musik: Zwei feierliche Chöre geben den Rahmen für reizvolle Arien, in denen die überwältigende Rolle der Musik im Universum besungen wird. Im Lobpreis der Instrumente erklingt auch Händels Lieblingsinstrument, die Orgel.