Il Pianto d'Orfeo - Ein Pasticcio zu Orfeo-Musik von Monteverdi und Zeitgenossen

von und mit Kobie van Rensburg

„Und immer ist es Orpheus, wenn es singt", dichtete Rilke über den mythischen Sänger und das Geheimnis seiner zeitlosen Lebendigkeit. Was aber ist es, das aus Orpheus singt? Wie wird aus Leben Kunst? Was macht die Kunst mit dem Künstler? Und wo bleibt Eurydike??

Gemeinsam mit Tänzern der Compagnie Sasha Waltz & Guests und Musikern der LAUTTEN COMPAGNEYwagt sich der Tenor Kobie van Rensburg auf eine Reise durch die multiplen inneren Welten eines modernen Orpheus. Videoprojektionen zaubern mit knappen Strichen bizarre Szenerien. Die Collage aus Orpheus-Musiken von Monteverdi, Peri, Caccini, Charpentier u. a. schöpft aus den experimentellen Anfängen des Musiktheaters, als die Musik in symbiotischer Verschmelzung von Wort und Klang eine dramatische Intensität erreichte, die in der Operngeschichte ihresgleichen sucht.

 

Premiere am 6.9.2007 im Radialsystem V, Berlin

 

Kobie van Rensburg Tenor (Orfeo)

Laurie Young Tänzerin

Manuel Alfonso Pérez Torres Tänzer

Matthias Vieweg / Patrick Vogel Sänger (Apoll)

 

Kobie van Rensburg Regie, Video, Dramaturgie

Norbert Steinwarz Choreographie

Claudia Doderer Raum und Kostüme

Lutz Deppe Lichtdesign

 

lautten compagney BERLIN

Wolfgang Katschner Musikalische Leitung


2 Violinen, Viola da braccio, Viola da Gamba, Cello, Lirone, Violone, Cornetto, Cembalo, Orgelpositiv, Percussion, Harfe, Gitarre, Laute, Chitarone (13 Musiker)

 

Weitere Vorstellungen:

8.9., 10.9., 12.9., 13.9.07 Radialsystem V, Berlin

27.06.08 Klagenfurt (konzertant)

31.01.09 Festspielhaus St. Pölten

 

Eine Produktion der lautten compagney in Kooperation mit RADIALSYSTEM V, unterstützt von Sasha Waltz & Guests. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.

 

 

Ausschnitte aus der Aufführung im Radialsystem V Berlin sehen Sie hier:

1. Teil

2. Teil

3. Teil