Serse

Oper von Georg Friedrich Händel

"Serse", oder auf deutsch "Xerxes", 1738 am Londoner King's Theatre uraufgeführt, ist Händels schönste satirische Komödie und vielleicht dasjenige seiner Werke, das sich am weitesten vom Standardtyp der Opera seria entfernt. Gleich zu Beginn erklingt einer der bekanntesten Händel-Hits schlechthin, Serses Loblied auf eine Platane "Ombra mai fu".

Der historische Hintergrund weist zurück in die Zeit des Perserkönigs Xerxes I. im 5. Jahrhundert vor Christus, als dieser mit einem gewaltigen Heer gegen Griechenland zog. In der Oper steht jedoch im Vordergrund, wie Serse und sein Bruder Arsamene um die Liebe Romildas und Romilda und ihre intrigante Schwester Atalanta um Arsamenes Liebe wetteifern, während Serses sitzengelassene Verlobte Amastre den Treulosen listig wiederzugewinnen sucht: Ein Familiendrama auf höchster politischer Ebene gewissermaßen, mit viel Ironie und Witz erzählt!

 

Musikalische Leitung: Wolfgang Katschner

Regie: André Bücker

Video: Frank Vetter

Ausstattung: Imme Kachel

 

Wiederaufnahme 2012 in der Besetzung:

 

Serse: Susanne Kreusch, Mezzosopran

Arsamene: Julia Böhme, Mezzosopran

Amastris: Martina Koppelstetter, Alt

Ariodate: Matthias Vieweg, Bass

Romilda: Paula Turcas, Sopran

Atalanta: Heidi Maria Taubert, Sopran

Elviro: Florian Götz, Bass

 

lautten compagney BERLIN

 

Eine gemeinsame Produktion des Goethe-Theaters Bad Lauchstädt, der Händel-Festspiele Halle, der Festwochen Herrenhausen und des Festivals Bayreuther Barock.

 

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