Die Dreigroschenoper

Ein Stück mit Musik von Bertolt Brecht (Text) und Kurt Weill (Musik)
Produktion des Hans-Otto-Theater Potsdam, Premiere am 1. Oktober 2005

 

Nach der Uraufführung 1928 trat die „Dreigroschenoper" einen ungeheuren Siegszug an. Allein im ersten Jahr wurden in deutschland 4200 Aufführungen gezählt. Die weltweiten Aufführungen sind nicht mehr zu überschauen. Dass ausgerechnet diese Oper ein so großer Erfolg wurde, ist erstaunlich. Hinter der bröckelnden Fassade einer heruntergekommenen Gesellschafttreten Bürger auf, längst selbst zu Lumpen, Huren, Bettlern verkommen.Hilflos versuchen sie, ihre Ideale mit brüchigen Knochen noch einmal hochzuhalten. Dies gelingt ihnen mit der Flucht in die zum Kitsch verzerrte hohle Maske, hinter der sie selbst nur noch als Gespenster herumgeistern. Die Oper, die sie erschaffen wollen, wird zum Totentanz, aber mit Biss und krimineller Energie.

In der Rolle des Mackie Messer: Dieter Mann

 

 

Wolfgang Katschner Musikalische Leitung

Tobias Sosinka Regie

Kaspar Glarner Bühne und Kostüm

Carola Gerbert/Hans Nadolny Dramaturgie

 

Mit Jennifer Antoni, Rita Feldmeier, Anne Lebinsky, Stefanie Wüst, Harald Arnold, Kay Dietrich, Moritz Führmann, Andreas Herrmann, Roland Kuchenbuch, Dieter Mann/Philipp Mauritz, Peter Pauli, Johannes Suhm u.a.

 

3GroschenCompagney

 

Premiere am 1. Oktober 2005 im Theaterhaus Am Alten Markt, Potsdam

 

Weitere Vorstellungen:

Oktober, November und Dezember 2005 in Potsdam, Frankfurt/Oder und Brandenburg/Havel

April 2006 in Frankfurt/Oder und Brandenburg/Havel