A MELANCHOLIC WALK
Kalit 2026 - Ein Wandelkonzert mit Konzerten und Lesungen rund um John Dowland und Zeitgenossen
KALIT 26 will sich unter dem Motto THE FUTURE OF MELANCHOLY / DIE ZUKUNFT DER MELANCHOLIE einem besonderen Jubiläum widmen, dem 400. Todestag von John Dowland, Komponist und Meister der musikalischen Melancholie. Gemeinsam mit internationalen Gästen und Künstlern aus der Uckermark und Berlin lässt das Festival nicht nur die Musik John Dowlands erklingen, sondern will die kreative Kraft der Melancholie befragen. Damit ist Dowland auch für die Uckermark relevant, die in Antje Rávik Strubels Roman „Blaue Frau“ als „Gegend voller Schwermut. Voll Melancholie“ beschrieben wurde. Worin bestehen die Möglichkeitsräume einer Landschaft, die melancholische Perspektiven jenseits der urbanen Räume und ihrer Krisen eröffnet? Solchen Fragen will das KALIT 26 nachgehen.
Wer einmal durch den Park, die kleinen Waldabschnitte und an den Feldrändern des Gutshaus Friedenfeldes gewandelt ist, wird die Worte von Antje Rávik Strubel verstehen und spüren – denn in der Ruhe und der Weite, die das einstige Gutshaus der von Arnims umgibt ist voller Melancholie. Gemeinsam mit Sophie Rois, Monika Rinck, dem Ensemble Quillo und Studierenden der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch wollen wir diesem Gefühl nachgehen und beziehen uns dabei auf den vielleicht größten Melancholiker der Musikgeschichte. John Dowland der, wie viele seiner seiner Zeitgenossen, im Beginnenden 17. Jahrhundert die eigene Innerlichkeit entdeckte, drückte dieses Gefühl auf eine einzigartige Art und Weise aus, dass sie nicht nur im England und Europa seine Zeit großen Anklang fand, sondern bis heute in den Menschen nachhallt.
- Sophie Rois Lesung
- Monika Rinck Lesung
- Ensemble Quillo
- lautten compagney BERLIN
- Studierende der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch