Auf der Suche nach der besten Welt

Ein Opern-Pasticcio über Musen, Acker und Bankrott

Nach dem fulminanten Erfolg der ersten gemeinsamen Produktion, der Haydn-Oper „Der Apotheker“ (Lo speziale), sowie der zweiten Opern-Koproduktion, von Goethes verschollener Lieblings-opera-buffa „Die Theatralischen Abentheuer“(L’impresario in angustie) von Domenico Cimarosa, ist Auf der Suche nach der besten Welt nun die dritte gemeinsame Produktion des Liebhabertheaters Schloss Kochberg – Theater an der Klassik Stiftung Weimar und der lautten compagney BERLIN.

Nicht nur wir erleben Krisenzeiten. Die Zeit am Ende des 18. und Beginn des 19. Jahrhunderts war geprägt von Kriegen, der schwersten Klimakatastrophe der letzten Jahrhunderte und damit verbundenen Wirtschaftskrisen. In dieser Zeit verwandelte der in der Kindheit von Goethe geprägte und viel­fach künstlerisch tätige Carl von Stein das Rittergut Kochberg mit Mut, Energie und Ideenreichtum von 1796–1830 in einen Musen­hof mit Landschaftspark und Theater und schuf ein Gesamt­kunstwerk: eine einzigartige Symbiose von Landwirtschaft/​Ökonomie, Natur und Kunst. Dieses Zeugnis von Lebenskunst, in dem wir heute in respektvoller Nachfolge wirken, machen wir zum Thema eines eigens dafür entwickelten Opern-Pasticcios.

Die Texte basieren u. a. auf Carls Lebens­erinnerungen und Briefen. Die Musik ist von Kom­ponisten des 18. und frühen 19. Jahrhunderts und Singspielen aus Carls Umfeld entlehnt. Albert Methfessel komponierte speziell für Carls Liebhabertheater, in dem das Opern-Pasticcio nun zu er­leben ist. Die Aufführungen entsprechen der historischen Bühnenkunst und der Ausstattung um 1800.

Eine Koproduktion des Liebhabertheaters Schloss Kochberg – Theater an der Klassik Stiftung Weimar und der lautten compagney BERLIN.

  • Harald Arnold Schauspiel
  • Janina Mae Dettenborn Sopran
  • Christopher B. Fischer / Christoph Pfaller Tenor
  • lautten compagney BERLIN
  • Birgit Schnurpfeil Musikalische Leitung
  • Wolfgang Katschner Musikdramaturgie
  • Nils Niemann Regie, Text und Dramaturgie
  • André Markov Kostüme
  • Silke Gablenz-Kolakovic Produktion
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