Leonore / Fidelio

mit Aurora Pena

Ouvertüren und Arien aus den »Leonore«-Opern von Beethoven, Paër und Mayr sowie aus Mozarts »Die Zauberflöte« und Sinfonien von Cherubini

Obwohl heute vielfach als eines der größten Originalgenies gepriesen, ist auch Beethovens Schaffen eingebettet in Zeitverläufe, fragt nach dem Wohin und kennt ein Woher. Als sich im Winter 1803/04 seine langgehegten Opernpläne endlich konkretisieren, weiß Beethoven um die Konkurrenz, in die er sich begibt. »Leonore«, der von ihm auserkorene Stoff, beschäftigt so manchen Komponisten seiner Zeit: Ferdinando Paër und Johann Simon Mayr etwa arbeiten zeitgleich an ihren Opern über die Geschichte dieser tapferen Frau, die, als Mann verkleidet, den zu Unrecht inhaftierten Gatten aus dem Kerker befreit. Beethovens »Fidelio« ist heute die berühmteste Bearbeitung, doch ging Beethoven die Arbeit nicht leicht von der Hand: Erst neun Jahre, drei Anläufe und vier Ouvertüren später bringt er die endgültige Fassung zur Aufführung. In einer Operngala geht die lautten compagney BERLIN dem tönenden Umfeld von Leonore/Fidelio nach, beleuchtet die Gattung der Rettungs- und Befreiungsoper und lässt selbstverständlich auch Beethoven ausführlich zu Wort kommen.

Das Programm findet mit freundlicher Unterstützung der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Sonderprogramm „Neustart Kultur“ statt.

Beauftragte für Kultur und Medien

  • Aurora Pena Sopran
  • lautten compagney BERLIN
  • Wolfgang Katschner Musikalische Leitung
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