Raus aufs Land? Rein in die Stadt?

Die Sehnsucht nach dem „besseren“ Ort - Podiumsdiskussion

„Überall ist es besser, wo wir nicht sind“ lautete der Titel eines Auswandererfilms der 1980er Jahre. Das scheint zum Motto für eine Gesellschaft in Dauerbewegung geworden zu sein. Städter wollen unbedingt ein Häuschen im Grünen haben. Menschen im ländlichen Raum sollen aber auch nicht den Anschluss an die große Welt verpassen. Und dann sieht am Ende womöglich alles gleich aus?

Die Sehnsucht nach einer besten Welt, geordnet wie ein Garten, voller Freiräume und Abenteuer, durchzieht die Kulturgeschichte. Das Abschlusskonzert des diesjährigen Aequinox-Festivals wird am Sonntag, 19.3., davon erzählen. Doch zuvor beleuchtet Harald Asel, Redakteur und Moderator im rbb24 Inforadio, mit seinen Gästen die Gegenwart: Welche Herausforderungen stellen sich in der Metropolregion Berlin-Brandenburg? Mit ihren Wachstumszonen und Rückzugsorten. Mit ökonomischen Zwängen und der Ressource Kreativität. Wie nüchtern oder utopisch denken Raumplaner, Landschaftsgestalter, politisch Verantwortliche über Konflikte und Möglichkeiten? Wie finden Bürgerinnen und Bürger Gehör? Und nicht zuletzt: welche Rolle kommt in diesem Zusammenhang der Kultur zu?

Im Jahr 1927 dichtete Kurt Tucholsky: „Ja, das möchste: Eine Villa im Grünen mit großer Terrasse, / vorn die Ostsee, hinten die Friedrichstraße“. Neuruppin liegt zumindest genau in der Mitte.

Die Musik an diesem Vormittag spielen Schüler der Kreismusikschule Neuruppin.

Eine Veranstaltung des Aequinox-Festivals in Zusammenarbeit mit rbb24 Inforadio. Die Diskussion wird mitgeschnitten und später im Rahmen der Sendung „Das Forum“ in einer Länge von knapp unter einer Stunde ausgestrahlt.

Eintritt frei

 

  • Harald Asel Redakteur & Moderator rbb24 Inforadio
  • und Gäste
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