Ariodante

Oper von Georg Friedrich Händel

Gemeinsame Produktion der Händel-Festspiele Halle, des Stadttheaters Schaffhausen, der Associazione Grupporiani Milano, Comune di Milano – Cultura Teatro Convenzionato und der lautten compagney BERLIN.
Die Händelfestspiele Halle werden gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Vom 28. Mai bis 13. Juni wird Ariodante als kostenfreies Video-on-Demand bei den Händel-Festspielen digital verfügbar sein: www.haendel.digital

Ariodante ist Händels 29. Oper und gilt als eines seiner musikalisch schönsten und handlungsmässig klarsten Werke. Zwischen 1733 und 1735 hat Händel drei Opern nach Geschichten aus Ariosts Orlando furioso geschrieben. Orlando (1733), sowie Ariodante und Alcina 1735 für das neue Opernhaus in Covent Garden. Jeder Akt enthält auch Tanzszenen, die für die berühmte Tänzerin Marie Sallé und ihre Truppe komponiert wurden. John Rich hatte sich die beiden Theater-Stars Händel und Sallé nach dem großen Erfolg und mit den Einspielgeldern seiner Beggar´s Opera  für das neue Opernhaus geleistet, sowie die Top-Sänger dieser Zeit engagiert.
Prinzessin Ginevra und Ritter Ariodante sind ein Paar. Der schottische König, Ginevras Vater, ist mit der Verbindung einverstanden und will dem Freier seinen Thron überlassen. Doch Ritter Polinesso will Ginevra für sich haben. Polinesso wird wiederum von Dalinda, der Kammerzofe Ginevras geliebt. Eine Liebe, die allerdings nicht erwidert wird. Mit einem bösen Trick gelingt es Polinesso, Ginevra in Ariodantes Augen als untreu erscheinen zu lassen – nur eine Reihe von Zufällen bewirkt für die verzweifelten Liebenden doch noch ein Happy End.

Alte Musik und altes Handwerk, Bühnen- und Puppenzauber in Einem – dies ist das Geheimnis der gemeinsamen Produktionen der lautten compagney BERLIN und des Puppentheaters Carlo Colla e Figli. Seit über 200 Jahren lässt die Mailänder Kompagnie die Puppen tanzen. Es sind keine gewöhnlichen Marionetten, sondern märchenhafte Geschöpfe, deren Leben am seidenen Faden hängt. Die Marionetten brachten früher die Kultur aufs Land, die sonst nur den Städtern vorbehalten war. Sie spielten die großen Opern Verdis, die an der berühmten Scala gespielt wurden, mit ihren Mitteln nach. Carlo Colla e Figli kann man deshalb zu Recht als «Puppen- Scala» bezeichnen. Seit 10 Jahren arbeiten die beiden Ensembles zusammen- nach den gemeinsamen Händel-Produktionen Rinaldo (2011) und Giustino (2017) ist Ariodante nun die dritte Produktion dieser Art.

  • Carlo Colla e Figli Marionettentheater
  • Franco Citterio & Giovanni Schiavolin Inszenierung
  • Wolfgang Katschner Musikalische Leitung
  • lautten compagney BERLIN
  • Inga Schäfer Ariodante
  • Hanna Zumsande Ginevra
  • Aline Wilhelmy Dalinda
  • Julia Böhme Polinesso
  • Robert Pohlers Lurcanio, Odoardo
  • Elias Arranz Il Re di Scozia
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