Telemann im Kaleidoskop

Wandelkonzert

lautten compagney | Wolfgang Katschner | Musiker des Festivals | Wolfgang Maria Bauer (Sprecher) | Christian Filips (Rezitation) | Puppenphilharmonie Berlin | Figurentheater Liselotte | Musikschule des Landkreises Ostprignitz-Ruppin

Das Wandelkonzert bei Aequinox, erstmals 2011 in den Räumen des Neuruppiner Amtsgerichts, ist inzwischen schon zu einer Tradition geworden. Nun wollen wir Sie wiederum zu einem abendlichen Stadtspaziergang einladen. Zu entdecken sind Räume wie das Atelier Cornelia Felsch, die Galerie Bernd Weimar, Fiddler's Inn, Olafs Werkstatt, die Fontane Buchhandlung oder die Stadtkantine, in denen sonst keine Musik im Konzert erklingt. Beginn und Ende gestalten wir im Kulturhaus Stadtgarten, dazwischen liegen 13 verschiedene Stationen. Das Prinzip unseres Wandelkonzertes entspricht dem eines Kaleidoskops. Vom Startpunkt aus schwärmt das Publikum in Gruppen von etwa 20 bis 25 Personen zu den einzelnen Spielstätten.

 

Dann beginnen an allen Punkten gleichzeitig die Darbietungen. Die Künstler an den einzelnen Orten wechseln ihr Programm bei jeder Gruppe, so dass sich nicht vorherbestimmen lässt, welches Programm jeder Besucher im Einzelnen erleben wird. Wie bei einem Kaleidoskop sind die entstehenden Bilder zufällig und jedes Mal ein wenig anders.

Die Musik des Abends stammt von Georg Philipp Telemann (1681–1767), dessen 250. Todestages im Jahr 2017 gedacht wird. Er gehört zu den interessantesten Musikern des Barock und wie so oft kennt man zwar seinen Namen, aber es ist kaum bekannt wieviel zauberhafte Musik er komponiert hat. Zu hören sind verschiedene Arten von Solofantasien für Flöte, Violine, Cembalo, Viola da Gamba, Kammermusik und Orchesterwerke.

 

Und wie immer bei unseren Wandelkonzerten setzen wir die Musik in Kontrast zu anderen Künsten. Der Schauspieler Wolfgang Maria Bauer und der Lyriker Christian Filips lesen Texte und Briefe von Telemann, das Papiertheater Lieselotte dekoriert Szenen aus Telemanns Opern, die Künstler der Puppenphilharmonie setzen mit ihren Figuren humorvolle Kontrapunkte und begleiten das Publikum auf seinem Rundgang.

 

Eröffnet wird der Abend von Schülerinnen und Schülern der Musikschule Neuruppin im Kulturhaus Stadtgarten, wo das Wandelkonzert mit allen Besuchern und Mitwirkenden ebenso seinen  fulminanten Ausklang findet.